E-Phase

Im Zentrum der Betrachtung steht zunächst die Zelle als „Baustein“ aller Lebewesen. So unterschiedlich Zellen auch aussehen und sich in ihrer Funktion unterscheiden (z.B. Nervenzellen, Blutzellen), liegt ihnen doch ein gemeinsamer Grundbauplan zugrunde.

Im Unterricht beschäftigen wir uns mit diesem Grundbauplan von pflanzlichen und tierischen Zellen und untersuchen einzelne Prozesse näher. Dabei kommt nicht nur das Mikroskop zum Einsatz, auch Animationen, Modelle und Versuche werden zur Veranschaulichung der Inhalte genutzt.

Bereits in dieser Jahrgangsstufe wird deutlich (insbesondere bei den biochemischen Aspekten Proteinaufbau und enzymatisch katalysierte Prozesse), dass für das Verständnis biologischer Zusammenhänge grundlegende fachübergreifende Kenntnisse aus der Chemie und der Physik benötigt werden.

Aufbauend auf dem Wissen über die Strukturen und Leistungen einzelner Zellen wird im Unterricht dann die Entwicklung des Menschen betrachtet, also quasi von einer Zelle (befruchtete Eizelle) zu Billionen Zellen (vollständiger Organismus), wobei u.a. die Themen Zellzyklus, Zelldifferenzierung, Organisationsstufen behandelt werden.

 

Methodische Anforderungen

Neben der Erarbeitung der genannten fachlichen Kenntnisse liegt in der E-Phase ein besonderes Augenmerk auf dem Kompetenzbereich „Fachmethoden“. Dabei sollen die Schülerinnen und Schüler lernen, naturwissenschaftliche Untersuchungen zu planen, durchzuführen, auszuwerten und – unter besonderer Berücksichtigung der Fachsprache – die Ergebnisse zu interpretieren. Schwerpunkte liegen dabei unter anderem auf der Erstellung, Beschreibung und Interpretation von Graphen. Des Weiteren lernen die Schülerinnen und Schüler, komplexe Sachverhalte mittels geeigneter Modelle darzustellen und die wissenschaftlichen Modelle hinsichtlich ihrer Anwendungsbereiche und Grenzen kritisch zu prüfen.

 

Hier geht es zu den relevanten Unterrichts-Themen und den methodischen Anforderungen in der Q-Phase.